Schwellenländer auf Aufholjagd

Publiziert: 21.05.2016 | Kommentar abgeben

Eine Kursrally mit Fragezeichen

Autorin: Fabienne Erni

Die Ängste um den Zustand der US-Konjunktur und die Wachstumsverlangsamung in China zogen die Aktienmärkte zu Jahresbeginn in die Tiefe. Inzwischen haben sich die Gemüter beruhigt und die wichtigsten globalen Leitindizes haben sich seit den Tiefständen deutlich erholt. In vielen Schwellenländern verlief die Aufholjagd der Aktienkurse deutlich ausgeprägter als in den entwickelten Märkten. Die gesteigerte Zuversicht bezüglich der globalen Konjunkturentwicklung, der schwache US-Dollar und die Stabilisierung der Rohstoffpreise haben die Aufholjagd der Schwellenländer begünstigt. Ist dies nun die Trendwende für Investitionen in Schwellenländer?

Dunkle Wolken über Brasilien

Die Fundamentaldaten sprechen noch nicht dafür. In Lateinamerika, allen voran Brasilien, zeichnet das makroökonomische Umfeld weiterhin ein düsteres Bild. Die brasilianische Wirtschaft, deren Entwicklung auf die Region einen massgeblichen Einfluss hat, kämpft mit einer tiefgreifenden Rezession und hohen Inflationsraten. Hinzu kommt die hohe politische Unsicherheit, welche gegen den Kauf von Aktien in Brasilien und damit auch in Lateinamerika generell spricht. Das in den letzten Wochen zu beobachtende Tauziehen um das Absetzungsverfahren der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff hat dies erneut bewiesen. Der Kurssprung der brasilianischen und anderer südamerikanischer Aktien seit Anfang Jahr ist eher eine hoffnungsgetriebene, temporäre Gegenreaktion auf den im letzten Jahr erfolgten massiven Kurssturz. Die aggregierte Wirtschaftsleistung in Lateinamerika dürfte im laufenden Jahr nochmals leicht sinken und die Inflation hoch bleiben.

Fragile Erholung in Asien

Im Vergleich zur trüben Grosswetterlage in Lateinamerika steht der asiatische Raum deutlich besser da. Die Wachstumsprognosen liegen über jenen der entwickelten Märkte, auch wenn sich dieser Wachstumsvorsprung über die letzten Jahre kontinuierlich verringert hat. Die Entwicklung der asiatischen Märkte ist jedoch stark von der Konjunkturlage in China abhängig. Sorgen um die Verfassung der chinesischen Wirtschaft veranlassten zu Jahresbeginn viele Investoren dazu, ihr Geld aus Asien abzuziehen. Gewisse Vorlaufindikatoren haben kürzlich die Hoffnung auf eine Verbesserung der Wirtschaftsaussichten wieder aufkeimen lassen. Die Konjunkturerholung bleibt aber fragil und der Aktienmarkt dürfte weiterhin sehr sensitiv auf Konjunkturnachrichten aus China reagieren.

Die Zeit ist noch nicht reif

Basierend auf unserer fundamentalen Analyse und den oben genannten Überlegungen würden wir für Investitionen in Schwellenländer Asien gegenüber Lateinamerika klar bevorzugen. Trotzdem erscheint uns der Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg aufgrund der fragilen Konjunkturaussichten noch als verfrüht. Bei einer Stabilisierung der Lage, insbesondere in China, sollte das Thema aber erneut geprüft werden.

Fabienne Erni, CFA, ist Finanzanalystin bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank.

Fabienne Erni, CFA, ist Finanzanalystin bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank.

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Rekordwachstum nachhaltig verwalteter Vermögen in der Schweiz

Publiziert: 14.05.2016 | Kommentar abgeben

Institutionelle investieren zunehmend mit Verantwortung

Autor: Patrik A. Janovjak

Unter der Gemeinde der nachhaltigen Anleger vermutete man in der Vergangenheit tendenziell private, ethisch orientierte Anleger oder gemeinnützige Stiftungen und weniger institutionelle Investoren. In den letzten Jahren hat sich dieses Bild aber zunehmend verändert. Aktuellste Erkenntnisse eröffnet uns der am Dienstag veröffentlichte Marktbericht des Forum für nachhaltige Geldanlagen (FNG), welcher regelmässig eine Analyse der nachhaltig verwalteten Vermögen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vornimmt. Der Marktbericht zeigt sehr deutlich, dass sich das Gedankengut der nachhaltigen Anlagelösungen nun auch zunehmend bei den grossen institutionellen Anlegern verankert.

Nachhaltige Investmentfonds, Mandate und strukturierte Produkte in der Schweiz (in Milliarden CHF)

Nachhaltige Investmentfonds, Mandate und strukturierte Produkte in der Schweiz (in Milliarden CHF)

Verantwortung beim Anlegen

Für 2015 ist die Entwicklung in der Schweiz besonders eindrücklich. So konnte der Schweizer Markt für nachhaltige Anlagen um stolze 169 Prozent auf knapp CHF 192 Mrd. zulegen. Während 2011 nur die Hälfte der nachhaltigen Vermögen in der Schweiz von Institutionellen gehalten wurden, sind es heute rund drei Viertel. Diese Tendenz dürfte in den kommenden Jahren weitergehen. Dabei scheint das Thema nicht nur bei Banken und Vermögensverwaltern zunehmend in den Fokus zu rücken. Auch beim Bund und grossen institutionellen Anlegern erreicht die Nachhaltigkeit und das damit verbundene Bewusstsein über die Verantwortung in Bezug auf die getätigten Anlagen höhere Priorität. Während das Thema der Verantwortung auf internationaler Ebene bereits seit zehn Jahren von den UN PRI (United Nations Principles for Responsible Investment) thematisiert wird, haben sich Ende letzten Jahres auch in der Schweiz sieben grosse, öffentlich-rechtliche Institutionelle (darunter Publica, SUVA und die Pensionskassen der SBB und der Post) zum Schweizer Verein für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen (SVVA) zusammengeschlossen und ein erstes Signal für mehr Verantwortung und Nachhaltigkeit beim Anlegen gesetzt.

Zukunftsorientierte Anleger

Die Gründe, weshalb eine steigende Anzahl Institutioneller, Banken und Vermögensverwalter Nachhaltigkeitskriterien in ihren Anlagen berücksichtigen, sind vielfältig. Dabei steht das Argument der umfassenden Risikobeurteilung und damit verbunden eines aktiveren und wirksameren Risikomanagements der Anlagen klar im Vordergrund. Die Erkenntnis, dass auch nicht-finanzielle Risiken wie die Klimaveränderung, fehlende soziale Verantwortung oder eine schwache Corporate Governance einen wesentlichen Einfluss auf die Wertveränderung einer Anlage haben können, unterstreicht den Wert der Nachhaltigkeit für die Anleger und wird künftig auch mehr und mehr passive, indexorientierte Investoren zu nachhaltigen Anlagelösungen bewegen. Schliesslich tragen wir als Anleger alle die Verantwortung für unsere Anlageentscheide. Zukunftsorientierte Anlegerinnen und Anleger investieren aus den vorgängigen Überlegungen nachhaltig.

Patrik A. Janovjak, CIIA, ist Leiter Investment Center bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank

Patrik A. Janovjak, CIIA, ist Leiter Investment Center bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank

 

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Vorsorgeausweis: Hinschauen lohnt sich

Publiziert: 12.05.2016 | Kommentar abgeben

Geld & Sicherheit

Autor: Martin Voléry

Wie jeden Frühling landeten in den letzten Wochen die Vorsorgeausweise der Pensionskassen in den Briefkästen. Denn die Vorsorgeeinrichtungen haben eine Informationspflicht gegenüber ihren Versicherten.

Dieser Versicherungsausweis wird auch Leistungsausweis oder Pensionskassenausweis genannt und enthält wichtige Daten zur Vorsorge in der 2. Säule. Bei nicht wenigen Versicherten wandert dieses Papier jedoch ungelesen vom Briefkasten in die Schublade oder in den entsprechenden Ordner. Doch genaueres Hinschauen würde sich lohnen:

Jahreslohn

Unter dem Jahreslohn sind der AHV-Lohn inkl. 13. Monatslohn, Überstunden und Zulagen enthalten. Die Pensionskasse errechnet dann den versicherten BVG-Lohn, indem sie den Koordinationsabzug (7/8 einer max. AHV-Altersrente) abzieht. Löhne bis 84‘600 werden im BVG-Obligatorium versichert. Löhne über diesem Betrag sind in einem überobligatorischen Topf versichert.

In der Regel werden die Beiträge in der überobligatorischen Lösung tiefer verzinst als im BVG-Obligatorium.

Altersguthaben

Wer die Pensionierung bereits in Sichtweite hat, dürfte sich für das voraussichtliche Altersguthaben und die damit verbundene angenommene Altersrente interessieren. Das angesammelte Guthaben wird mit dem sogenannten Rentenumwandlungssatz in eine Rente umgewandelt. Aktuell beträgt dieser Umwandlungssatz im BVG-Obligatorium 6.8 Prozent. Ein Altersguthaben von 100‘000 Franken ergibt somit eine Jahresrente von 6800 Franken.

Tritt die Rentenreform 2020 in Kraft, würde dieser Umwandlungssatz auf 6 Prozent gesenkt; das würde eine Jahresrente von 6000 Franken bedeuten.

Möglicher Einkauf

Der Punkt «maximal möglicher Einkauf» in die Pensionskasse zeigt, wie viel Geld zusätzlich in die Pensionskasse einbezahlt werden könnte. Das bringt heute steuerliche Einsparungen und später eine höhere Altersleistung. Idealerweise werden solche «Einkäufe» auf mehrere Jahre verteilt. Themen wie der aktuelle Deckungsgrad oder die allfälligen Leistungen im Todesfall sollten unbedingt vorher angeschaut werden.

Spezialfall Konkubinat

Ob und wie ein Konkubinats-Partner/in Leistungen von der Pensionskasse erhält, darüber gibt das Reglement die nötigen Auskünfte. Vielfach ist eine Partnerrente unter gewissen Bedingungen vorgesehen. Aus der ersten Säule (AHV) ist für Konkubinatspaare keine Witwen-/Witwerrente vorgesehen.

Nachschauen und nachfragen

Teilweise fehlen auf den Versicherungsausweisen detaillierte Angaben, die nur anhand des Reglements  oder durch Nachfragen bei der Vorsorgeeinrichtung geklärt werden können. Es ist daher empfehlenswert, den Ausweis nach Erhalt zu überprüfen und bei Unklarheiten nachzufragen.

Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer macht das Vorsorgeguthaben den grössten Vermögensposten aus. Hätte sich die gleiche Summe auf einem Konto angesammelt, würde der Auszug mit Sicherheit genau angeschaut.

Leiter Financial Planning bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank

Leiter Financial Planning bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank

 

 

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Brexit und die Folgen für Europa

Publiziert: 7.05.2016 | Kommentar abgeben

Grossbritannien stimmt über den Verbleib in der EU ab

Autor: Daniel Bosshard

Am 23. Juni entscheiden die Briten, ob ihre Zukunft innerhalb oder ausserhalb der EU liegt. Aktuellen Umfragen zufolge spricht sich eine hauchdünne Mehrheit für den Verbleib in der EU aus. Sollte es nach 43 Jahren wider Erwarten zu einem Austritt Grossbritanniens aus der EU kommen, würde dies tiefe Spuren in ganz Europa hinterlassen. Ein Brexit würde Druck auf das Pfund, britische Staatsanleihen, Aktien und Immobilien bringen. Auch auf der politischen Ebene birgt das Thema eine gewisse Brisanz. Der erste Austritt eines Landes aus der EU würde neuerliche Zweifel an der langfristigen Stabilität der EU und der Währungsunion heraufbeschwören. Dies wiederum würde Druck auf den Euro und Anleihen der südlichen Länder der Eurozone geben. Die Schweizerische Nationalbank müsste mit allen Mitteln versuchen, eine Aufwertung des Schweizer Frankens zu verhindern.

Der britische Finanzminister George Osborne sagte, ein EU-Austritt käme einer „Selbstverstümmelung“ gleich. Auch OECD-Generalsekretär Angel Gurría warnte vor einem „schweren negativen Schock“ für die britische Wirtschaft mit Folgen für Europa und die anderen OECD-Staaten. Selbst US-Präsident Barack Obama setzte sich in einem beherzten Plädoyer für den Verbleib Grossbritanniens in der EU ein.

Wie stark sich ein Brexit auf die Wirtschaft auswirken wird, ist sehr umstritten und hängt in erster Linie von der Neugestaltung der Verträge mit der EU ab. Gemäss EU-Vertrag hätte Grossbritannien nach einem Austritt zwei Jahre Zeit, die Handelsbeziehung mit der EU neu auszuhandeln. Dabei wäre es durchaus denkbar, dass Grossbritannien wie Norwegen dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beitreten oder einen bilateralen Weg wie die Schweiz beschreiten würde. Alternativ wäre auch eine Zollunion nach dem Muster EU-Türkei möglich. Unabhängig davon, ob Grossbritannien aus der EU austreten wird oder nicht, dürfte eine Lösung gefunden werden. Grossbritannien ist ein wirtschaftlich starkes Land und ein wichtiger Handelspartner für die EU. Es liegt deshalb im Interesse beider Parteien, ihre Wirtschaftsbeziehungen im beschriebenen Fall möglichst rasch neu zu ordnen.

Die Folgen für Anleger

Für Anleger ist es immer schwierig, die Folgen solcher Abstimmungen im Vorfeld zu antizipieren und ihr Portfolio entsprechend auszurichten. Sollte es am 23. Juni zu einem Brexit kommen, muss mit kurzfristigen Verwerfungen an den Finanzmärkten gerechnet werden. Anleger sollten sich folglich auf einen volatilen Sommer einstellen. Dennoch glauben wir nicht, dass ein Brexit das Potenzial hat, die europäische Wirtschaft in eine Rezession oder gar Krise zu stürzen. Aktienpositionen reduzieren sollten deshalb nur diejenigen Anleger, die mit einem Austritt Grossbritanniens aus der EU rechnen.

Daniel Bosshard Leiter Research & Investment Solutions Mitglied des Kaders Basellandschaftliche Kantonalbank

Daniel Bosshard
Leiter Research & Investment Solutions
Mitglied des Kaders
Basellandschaftliche Kantonalbank

 

 

 

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Sell in May and go away?

Publiziert: 30.04.2016 | Kommentar abgeben

Ist es an der Zeit der alten Börsenweisheit Folge zu leisten?

Autorin: Fabienne Erni

Eine alte Börsenweisheit besagt «sell in May and go away…». Basierend auf langjährige Erfahrung soll es sich demnach auszahlen, im Monat Mai Aktien zu verkaufen und das Geld über die Sommermonate sicher zu parken. Oftmals wird die Empfehlung noch um den Zusatz «…but remember to come back in September» ergänzt. Das soll daran erinnern, dass im Herbst der richtige Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg an den Aktienmärkten wäre. Doch wie viel Wahrheitsgehalt steckt hinter dieser Phrase?

Erstaunliches Phänomen
Die Geschichte zeigt: Die Sommermonate verlaufen tatsächlich deutlich schwächer als die restlichen Monate. Der Leitsatz entbehrt damit nicht jeglicher Grundlage. Investiert man sein Geld erst im Herbst, also nach dem renditeärmeren Sommerloch, lässt sich statistisch nachweisen, dass die Gesamtrendite des Portfolios deutlich höher ausfällt. Dies gilt für den Grossteil der Börsenplätze und auch über unterschiedliche Zeitperioden. Das Phänomen ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt wie altbekannt diese Weisheit ist. Man könnte meinen, dass die Marktteilnehmer aus der Vergangenheit lernen. Unter der Annahme effizienter Märkte sollten solche statistischen Anomalien gar nicht erst möglich sein.

Erklärungsversuche
Erklärungsansätze für das historisch schwache Abschneiden des Anlagezeitraums Mai bis September existieren diverse. Der meistgenannte ist das tiefere Handelsvolumen aufgrund der Abwesenheit vieler Investoren in den Sommerferien. Als weiterer Grund werden oft die Umschichtungen und Neuinvestitionen der institutionellen Investoren gegen Jahresende genannt, was der These der Jahresendrally Schub verleiht und im Gegenzug die Sommermonate schwächer aussehen lässt. Eine abschliessend überzeugende Erklärung ist dennoch kaum zu finden. Wichtiger als die Begründung sind jedoch der Umgang mit diesen Anomalien und die daraus resultierenden Konsequenzen für die persönliche Anlagestrategie. Wir stehen am letzten Apriltag – ist nun der Zeitpunkt gekommen, die bestehenden Aktienpositionen zu liquidieren?

Beschränkte Prognosefähigkeit
Trotz des nahenden Sommers sehen wir keinen Grund, sich von Aktieninvestitionen zu verabschieden. Die Vergangenheit und deren saisonale Muster haben nur beschränkte Prognosefähigkeit. Im Durchschnitt ist beispielsweise der Dezember ein sehr guter Monat. Während den letzten drei Jahren gehörte der Dezember jedoch zu den schwächsten Monaten für Schweizer Aktien. Gleich verhält es sich auch mit der Empfehlung «Sell in May». So war zum Beispiel 2009 eines der Jahre, in welchem genau das Gegenteil Gültigkeit bewies. Die Monate Mai bis September waren sogar besonders starke Monate für den Schweizer Aktienmarkt. Hätte man der Börsenweisheit blindlings Folge geleistet und die Aktienpositionen im Mai verkauft, hätte man deutlich Jahresrendite eingebüsst.

Fokus auf Qualität

Die Finanzmärkte sind derzeit durch die Notenbank-Interventionen stark verzerrt und werden damit zu einem gewissen Teil fremdgesteuert. In einem derart komplexen Anlageumfeld sollte man sich nicht auf vergangene statistische Begebenheiten verlassen. Es gilt eine umfassende Analyse der Situation durchzuführen, weitere Entwicklungen zu antizipieren und darauf basierende Entscheide zu treffen. Die Panik, welche sich im Januar an den globalen Börsenplätzen breit gemacht und teils zu deutlichen Kurskorrekturen geführt hat, eröffnet auch für die kommenden Sommermonate attraktive Opportunitäten. Es empfiehlt sich jedoch, vor allem in solch volatilen Aktienmärkten, den Fokus auf Qualitätstitel mit soliden Geschäftsmodellen zu legen und die Risiken im Portfolio im Auge zu behalten.

 

Fabienne Erni, CFA, ist Finanzanalystin bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank.

Fabienne Erni, CFA, ist Finanzanalystin bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank.

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