Wenn Eltern altern

0
2
0

Was bedeutet es für Töchter und Söhne, wenn ihre Eltern langsam betagt werden? Wie geht man damit um, dass sich das Eltern-Kind-Verhältnis verändert? Das Nachhaltigkeitsmagazin «hüt&morn» der BLKB befasst sich intensiv mit dieser Thematik. Hier ein kurzer Überblick.

Die meisten Menschen haben Eltern, zu denen sie auch noch im fortgeschrittenen Alter im Kontakt stehen. Wie kann man den eigenen Vater, die Mutter oder auch Schwiegereltern und Tanten in diesem Prozess begleiten und unterstützen, ohne ihre Autonomie zu verletzen?

«Wir merken in unseren Beratungen immer wieder, dass im Bereich des Älterwerdens ein sehr grosses Bedürfnis nach Informationen und Orientierung besteht», sagt Kaspar Schweizer, Leiter Geschäftsbereich Private Vermögens- und Finanzberatung und Mitglied der Geschäftsleitung der BLKB. «Die finanzielle Beratung, die wir als Bank abdecken können, ist nur einer von vielen Aspekten, die das fortschreitende Alter mit sich bringt.» Da das Alter ein vielschichtiger Lebensabschnitt ist, stellt sich die berechtigte Frage: «Wo soll man ansetzen?» Experten nennen drei wesentliche Bereiche, die in entsprechenden Beratungsgesprächen immer wieder zum Thema werden:

Unterstützung im Alltag

Der erste Bereich, der viel Potential für Missverständnisse und Konflikte in sich birgt, ist die Frage von Hilfe und Unterstützung im Alltag. Wenn man merkt, dass die eigenen Eltern mit gewissen Dingen wie zum Beispiel der Führung des Haushalts oder der Körperpflege Mühe haben, ist Sensibilität gefragt. Den für alternde Menschen ist es meist kein einfacher Prozess, sich einzugestehen, dass man mit alltäglichen Dingen überfordert ist.

Die Wohnsituation

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Wohnsituation. Während es in Bankterminen eher darum geht, ob das Eigenheim auch nach der Pensionierung noch finanzierbar ist, hängen noch viel mehr Fragestellungen dahinter: Unter welchen Voraussetzungen ist das selbstständige Wohnen wie lange möglich? Welche Unterstützung kann die Familie leisten und wo braucht es externe Hilfe?

Einsamkeit im Alter

Der sogenannte dritte Lebensabschnitt bringt mit sich, dass nach und nach liebgewonnene Freundinnen sterben, dass langjährige Freunde in ihre eigene Gedankenwelt entschwinden und dass sich Beziehungen generell verändern. Die Einsamkeit, die daraus entstehen kann, kann auch die Beziehung zur eigenen Familie belasten.

Bei all diesen Herausforderungen, die es mit sich bringt, wenn Eltern altern, ist Kommunikation ein wichtiger Schlüssel für ein gutes Miteinander. Wie man das ganz niederschwellig und vor allem frühzeitig anpacken kann, lesen Sie im Artikel von Lukas Meili im aktuellen «hüt&morn», dem Nachhaltigkeitsmagazin für die Nordwestschweiz. Das Magazin kann online angeschaut oder als PDF heruntergeladen werden. Zudem ist es in allen BLKB-Niederlassungen kostenlos erhältlich oder kann kostenlos bestellt werden.

Nachhaltig engagiert für Mensch, Gesellschaft und Umwelt

Für die BLKB ist Nachhaltigkeit eine Herzensangelegenheit. Und um dem Ausdruck zu verleihen, hat sie 2020 unter dem Titel «hüt&morn» ein Nachhaltigkeitsmagazin für die Nordwestschweiz lanciert. Die aktuelle Ausgabe dreht sich um das Thema Generationen: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen Grossmutter, Mutter und Tochter im Gespräch? Welche Erbstücke liegen den Jungen der Generation Z am Herzen? Und worauf müssen Unternehmer achten, wenn ihre eigene Pensionierung näher rückt?

 

Illustration Beitragsbild © Illunauten, Bern

2
0
Teilen.
Nadja Schwarz
Leiterin Unternehmenskommunikation bei BLKB
Nadja Schwarz hat Kommunikationswissenschaften und Journalistik studiert und ist heute Leiterin Unternehmenskommunikation bei der BLKB.

Eine Antwort geben