Reisezahlungsmittel zu Corona-Zeiten

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Schon vor Corona lautete die Devise: auf Reisen am besten bargeldlos. Seit das Virus die Welt auf Trab hält, hat das bargeldlose Bezahlen auch in der Schweiz den lange verwehrten Durchbruch geschafft. Durch die Möglichkeit, einfach die eigene Karte oder sein Smartphone ans Lesegerät zu halten und so die Einkäufe zu bezahlen, braucht es keinen unnötigen physischen Kontakt zwischen Verkaufspersonal und Kunden. Damit auch das Eingabefeld für die PIN möglichst selten berührt werden muss, wurde Mitte April 2020 die Limite für eine Kartenzahlung ohne PIN-Eingabe temporär von 40 auf 80 Franken erhöht. Diese Erhöhung gilt für sämtliche kontaktlosen Zahlungen – unabhängig ob Kredit-, Debit- oder Prepaidkarte. Und sie gilt auch im Ausland, allerdings je nach Land unterschiedlich.

Wer seine Sommerferien trotz Corona ausserhalb der Schweiz verbringt, kann auch an ihrer Feriendestination grösstenteils ohne unnötigen physischen Kontakt bezahlen. Welche Karte zum Einsatz kommt, ist von der Destination abhängig. Idealerweise tragen Reisende eine Kredit- und eine Debitkarte bei sich. Während Kreditkarten gerade beim Mieten von Autos und beim Buchen von Hotels oder Ferienwohnungen oft Voraussetzung sind, wird neben der Kreditkarte auch die Debitkarte an vielen Verkaufsstellen, in Restaurants und Hotels akzeptiert. Hier muss allerdings beachtet werden, dass das sogenannte Geoblocking, ein Schutz vor Kartenmissbrauch, im Vorfeld an die Reisedestination angepasst werden muss. Debitkarten sind zudem die kostengünstigste Variante, im Ausland Bargeld abzuheben. Trotz der Zunahme der weltweiten Akzeptanz des bargeldlosen Bezahlen empfiehlt es sich einen Notgroschen in bar dabei zu haben.

So müssen Sie sich in den Ferien zumindest um Ihre Bezahloptionen keine Sorgen machen.

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Peter Merz
Peter Merz ist Produktmanager im Bereich Basis & Zahlungsverkehr. Er macht gerade einen Master in Digital Business. Mobile Zahlungsmöglichkeiten sind eines seiner Steckenpferde.

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