Wohneigentum sorgfältig absichern

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Das Leben ist geprägt von Unsicherheiten und Veränderungen. Das eigene Zuhause verleiht vielen, besonders auch in schwierigen Lebenssituationen, ein Stück Sicherheit und Stabilität. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, dass Eigenheimbesitzer wissen, wie sie sich dieses gute Gefühl langfristig sichern können.

Ob nun Arbeitslosigkeit oder Scheidung droht, Invalidität oder sogar der Tod: Abhängig von der persönlichen Lebens-, Finanz- und Vorsorgesituation kann sich bei Eintritt eines dieser Ereignisse das Einkommen des Haushalts um 20-40 Prozent reduzieren. Unter Umständen reicht das vorhandene Einkommen nicht mehr, um die Kosten für das Eigenheim zu tragen – im schlimmsten Fall droht der Liegenschaftsverkauf und somit der Verlust der gewohnten Wohnsituation.

Tod und Invalidität – zwei zentrale Risiken

Pro Jahr sterben in der Schweiz ungefähr 65’000 Personen. Jeder 7. Todesfall betrifft eine Person zwischen dem 30. und 65. Lebensjahr. Menschen, die nach ihrem Ableben nicht nur ihre Familie, sondern unter Umständen auch ihre Hypothek zurücklassen.

Aber nicht nur der Tod kann gravierende finanzielle Folgen haben. Auch eine Invalidität stellt viele Wohneigentümer vor finanzielle Herausforderungen. Jährlich werden in der Schweiz ca. 15’000 Personen invalid. In neun von zehn Fällen ist die Ursache eine Krankheit, wobei psychische Erkrankungen beinahe die Hälfte davon ausmachen. Betroffen sind auch jüngere Generationen.

Während Erwerbstätige in den meisten Fällen gut gegen die Folgen eines Unfalls versichert sind, entstehen bei einer Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit oftmals grössere Einkommenslücken.

Besonders einschneidende finanzielle Folgen kann eine Invalidität oder der Tod für Eigenheimbesitzer in folgenden Situationen haben:

  • Wenn das Haushaltseinkommen vollständig oder zu einem grossen Teil von einer Person beigesteuert wird
  • Bei Bezug von Pensionskassengeldern für die Finanzierung des Wohneigentums. Die Leistungen bei Invalidität und Tod können unter Umständen tiefer ausfallen.
  • Bei Vorhandensein einer hohen Belehnung resp. einer zweiten Hypothek. In diesem Fall belasten neben den Zinsen zusätzliche Amortisationskosten das Haushaltsbudget.

Richtig absichern

Auch wenn das Absicherungsbedürfnis individuell ist, lohnt sich für Wohneigentümer eine gründliche Auseinandersetzung mit diesem Thema. Aus diesem Grund ist die Beratung zum Risikoschutz ein fester Bestandteil der umfassenden Hypothekarberatung der BLKB. Dazu hat die BLKB gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Servicehub AG eine Palette von exklusiven Absicherungslösungen entwickelt, die spezifisch auf die Bedürfnisse von Eigenheimbesitzer zugeschnitten sind.

Versicherungsberatung in der Bankfiliale

Um sich gegen die finanziellen Risiken umfassend beraten und absichern zu können, haben Hypothekarnehmer die Möglichkeit, direkt im Beratungsgespräch auf der Bankfiliale der BLKB via Videotelefonie mit erfahrenen Versicherungsexperten zu kommunizieren. Alternativ kann die Beratung auch bequem mit einem Laptop, Tablet oder Smartphone von zu Hause aus durchgeführt werden. In der Beratung analysieren die Experten zusammen mit dem Eigenheimbesitzer die konkreten potenziellen Risiken und schlagen eine auf die Kundensituation zugeschnittene Lösung vor. Einzigartig in der Schweiz ist die Möglichkeit, direkt im Rahmen der Hypothekarberatung auf der Bankfiliale die Lösung papierlos abzuschliessen und im Folgemonat vom Versicherungsschutz zu profitieren. Von der Risikoschutz-Beratung können auch Hypothekarnehmer profitieren, die ihre Liegenschaft bei einer anderen Bank als der BLKB finanziert haben.

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Fabienne Schindler
Verantwortliche Produktmanagement Hypotheken bei BLKB
Fabienne Schindler ist Betriebsökonomin FH und arbeitet als Produktmanagerin bei der BLKB im Bereich Hypotheken und Immobilien. Sie versorgt die Leserinnen und Leser regelmässig mit Beiträgen rund um die Themen „Mieten, Kaufen, Wohnen“.

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